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MRT - Magnetresonanztomographie

Die Kernspintomographie ist die modernste Technik zur Darstellung der inneren Organe, Gewebestrukturen und Gelenke mit Hilfe von Magnetfeldern und Radiowellen. Im Gegensatz zur Computertomographie werden keine Röntgenstrahlen zur Erzeugung der Bilder eingesetzt. Die Kernspintomographie ist in der Lage, sehr differenzierte Schnittbilder anatomischer Strukturen wie Sehnen, Sehnenansätze oder auch Weichteile darzustellen. Auch Erkrankungen im Knochenmarkraum oder Entzündungsreaktionen wie Sportverletzungen oder Überlastungsschäden werden durch die MRT sehr gut erkannt. Diese Aufnahmen sind wesentlich genauer als die Bilder eines herkömmlichen Röntgengerätes, des CT’s oder eines Ultraschallgerätes.

Wie funktioniert die Kernspintomographie?

Der Patient wird für die Untersuchung meist in der Rückenlage in den Magnetresonanztomographen gefahren. Innerhalb des Gerätes besteht ein homogenes Magnetfeld von 1.5 Tesla, welches die in ihrer Gitterbindung frei beweglichen Wasserstoffprotonen parallel zu dem Magnetfeld ausrichtet.

Anschließend werden mittels Hochfrequenzimpulsen die Wasserstoffprotonen in ihrer Stellung verändert und aus der Parallelstellung abgelenkt. Werden die Radioimpulse wieder abgeschaltet, pendeln die Atome wieder in die von dem Magnetfeld vorgegebene Richtung zurück. Dabei wird Energie in Form einer Radiowelle frei, welche von den Spulen aufgenommen und gemessen wird. Die Signalantwort in einem Bildelement hängt von der Anzahl und der Berwegungsgeschwindigkeit der Wasserstoffprotonen ab. Aus diesen Information kann ein leistungsstarker Compute Graustufen und somit das MRT-Bild in jeder beliebigen Raumebene und Schicht errechnen. 


Wann ist eine Kernspintomographie sinnvoll?

Kurz gefass liegt die Stärke der Kernspintomographie in der strahlenfreien Darstellung aller Körpergewebe. Hervorzuheben sind hier das Gehirn, die Wirbelsäule, Sehnen, Bänder, Meniskus, Gelenknorpel sowie aller Gelenkbinnenstrukturen.Weiterführende Informationen finden Sie unter Indikationen.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Sie werden auf einer beweglichen Liege langsam in eine circa 70 cm breite Röhre gefahren. Das zu untersuchende Körperteil muss in der Mitte der ungefähr 80 cm langen Röhre liegen.

Während der Untersuchung sind laute klopfende Geräusche währen einer dauer von drei bis vier Minuten zu hören. In dieser Zeit werden Messungen durchgeführt. Nach jeder Messung entsteht eine Pause, in der das Gerät die gewonnen Daten berechnet.

Um die Geräusche zu dämpfen, erhalten Sie während der Untersuchung einen Gehörschutz. Es besteht die Möglichkeit, über Kopfhörer Musik zu hören. Gern können Sie eine CD Ihrer Wahl mitbringen.

Während der gesamten Untersuchung wird der MRT genauestens von einem Computer im Nebenraum und durch die manuelle Tastatureingabe unserer MRT-Assistentinnen gesteuert. Sie haben jederzeit die Möglichkeit durch eine Klingel Kontakt zu unseren Mitarbeiterinnen aufzunehmen.
Unsere Geräte sind sehr geräumig und selbst Patienten mit Klaustrophobie können sehr gut untersucht werden.

In der Regel dauert die Untersuchungmit Einweisung und Lagerung dreißig Minuten.

Oft ist es zur Verbesserung der diagnostischen Aussagekraft der Untersuchung (z. Bsp. bei entzündlichen Prozessen, Gefäßdarstellung) erforderlich, ein Kontrastmittel in eine Armvene zu injezieren. Dieses Kontrastmittel ist sehr gut verträglich. Weitere Informationen finden Sie in unserem Aufklärungsbogen.

Nach abgeschlossener Untersuchung werden die Bilder vom Computer errechnet, auf Laserfilm dokumentiert und ausgedruckt. Anschließen bespricht der Radiologe mit Ihnen Ihre Bilder perönlich und ausführlich.